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Nachtlinsen zur Korrektur von Kurzsichtigkeit bis etwa -4 dpt Orthokeratologie ist ein Verfahren, bei dem die Hornhaut des Auges mit Hilfe einer speziellen formstabilen Contactlinse gezielt abgeflacht wird um eine Myopie (Kurzsichtigkeit) auszugleichen. Dabei werden die Contactlinsen über Nacht während der Schlafphase getragen. Nach dem Aufwachen werden sie von den Augen genommen. Tagsüber kann der Kurzsichtige dann ohne Brille oder Contactlinsen scharf sehen. Vor dem zu Bett gehen werden die Linsen wieder aufgesetzt. Diese Technik wird schon seit etwa 30 Jahren angewendet. Durch große Verbesserungen in der Fertigung stabiler Linsen sind heute die Ergebnisse schneller, präziser und sicherer. Dadurch hat das Verfahren auch die Zulassung der strengen FDA (Food and Drug Administration) in den USA erhalten. Die Idee kurzsichtige Augen flacher zu machen, ist bereits sehr alt und stammt aus China. Dort legte man sich über Nacht Sandsäckchen auf die Augen um eine Abflachung zu erzeugen. Auch bei Laser-Operationen (LASIK) wird eine Verflachung durch Verdampfen von Hornhautgewebe erreicht. Wer ist dafür geeignet? Kurzsichtige bis -4 dpt, bei denen der Radius und das Profil der Hornhaut für dieses Verfahren geeignet ist. Natürlich dürfen die Linsen nur bei gesunden Augen angewandt werden. Bei großem Pupillendurchmesser kann es zu störenden Lichtkränzen kommen. Abends wird die Hornhaut langsam wieder steiler. Bei höheren Stärken lässt dann die Sehschärfe leicht nach. Dann kann man aber jederzeit die Linsen einsetzen und erreicht damit sofort die volle Sehschärfe. Besonders geeignet sind alle Personen, die eine operative Veränderung mit dem Laser erwägen, da man bei der Orthokeratologie das gleiche Ergebnis bekommt und das neue Sehen simulieren kann. Die Veränderung kann aber im Gegensatz zur LASIK wieder rückgängig gemacht werden. |
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Lentis Contactlinsen
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