Videokeratometer

 

toporingeBei der Messung mit diesem modernen Messgerät werden leuchtende Ringe auf die Augenoberfläche projiziert. Von diesem Spiegelbild der Ringe wird ein Videobild aufgenommen. In einem aufwendigen Rechenverfahren werden die Abstände der Ringe in Krümmungsradien umgerechnet. Damit hat man eine großflächige Information (ca. 20000 Messpunkte) über die gesamte Fläche der Hornhaut. Dieses topografische Bild stellt im Prinzip die Landkarte des Auges mit Höhenlinien dar.

Früher wurde mit Ophthalmometern gearbeitet um diese Krümmungsradien zu messen. Man hatte aber immer nur die Information von 5 Punkten auf der gesamten Hornhaut.

Da jedes Auge anders geformt ist, hilft diese Information um Contactlinsen maßgenau anzupassen. Hierbei spielt vor allem die Abflachung des Auges und die Stärke und Verteilung des Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) eine große Rolle. Da das topografische Bild im Computer gespeichert ist, können auch sofort direkt am Bildschirm Contactlinsen virtuell ausprobiert werden. Der Sitz wird dann über ein Kontrastbild analysiert. Dies erspart oft mehrere Messtermine, denn der Contactlinsenanpasser kommt dadurch schneller sein Ziel: Für jedes Auge die optimal sitzende und verträglichste Linse zu finden.

Topographie

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